Login
Fehler
  • The choosen template couldnt found on the filesystem: TB6

OTTOSEAL S18

Das Schwimmbadsilicon
Beschreibung

OTTOSEAL S18

Eigenschaften:

• Neutral vernetzender 1K-Silicon-Dichtstoff
• Extrem beständig gegen Dauernassbelastung
• Stark fungizid ausgerüstet
• Hohe Kerb- und Reißfestigkeit
• Beständig gegenüber Chlor in der für die Schwimmbecken-Desinfektion notwendigen Konzentration
• Nicht korrosiv
• Sehr gute Haftung auf vielen Untergründen, z.T. in Verbindung mit Primer
• Sehr gute Witterungs-, Alterungs- und UV-Beständigkeit

Anwendungsgebiete:

• Abdichten von Schwimmbecken und -bädern und elastische Verfugungen am Beckenkopf

Normen und Prüfungen:

• Für Anwendungen gemäß IVD-Merkblatt Nr. 17 geeignet

Nützliche Zusatzinformationen:

Für Fugen im Unterwasserbereich müssen einige Vorbedingungen erfüllt werden, um eine optimale Haftung zu gewährleisten: Die Fugenbreite sollte günstigerweise 10-15 mm betragen, die Fugentiefe sollte durch geeignetes Hinterfüllmaterial auf ca. 8-10 mm begrenzt werden. Vor der Verfugung sind die Fugenflanken sorgfältig von losen und staubigen Verunreinigungen, Mörtelresten sowie öligen oder fettigen Verschmutzungen zu reinigen. Außerdem müssen die Fugenflanken trocken sein, da ein Feuchtigkeitsfilm auf der Oberfläche wie ein Trennmittel wirkt. Die Fugenränder sollten abgeklebt sein. Dann sollten mineralische, saugende Fugenflanken mit dem OTTO Primer 1218 behandelt werden, der unverdünnt mit einem Pinsel auf die Flanken aufgetragen wird. Nach Ablüften der Grundierung und Einspritzen von OTTOSEAL® S 18 muss der Dichtstoff innerhalb von ca. 6 Minuten mit OTTO-Glättmittel benetzten Werkzeug abgezogen werden, bevor die Hautbildung einsetzt. Die (Wieder)-Befüllung des Beckens sollte idealerweise erst zwei Wochen nach der Verfugung mit OTTOSEAL® S 18 erfolgen. Nachdem der Dichtstoff vollständig ausgehärtet ist, sollte bei der ersten Befüllung des Beckens mit Wasser sofort gechlort werden, wobei in den ersten 2 Tagen eine Stoßchlorung von 2 mg/l erfolgen sollte. Der pH-Wert sollte während dieser Zeit zwischen 7,0 und 7,2 eingestellt werden, um eine möglichst hohe Desinfektionsmittelwirksamkeit zu erzielen. Im weiteren Betrieb sollte die Konzentration von freiem Chlor bei 0,3-0,6 mg/l (Warmsprudelbecken 0,7-1,0 mg/l) und der pH-Wert zwischen 6,5 und 7,6 (ideal 7,0-7,2) liegen. Die Wasserumwälzung sollte so eingestellt werden, dass das Beckenwasser ständig über die Überlaufkante am Beckenrand läuft. Alternative Verfahren, wie UV-Bestrahlung oder Ozonisierung, haben keine ausreichende Depotwirkung, um einen Schimmelpilzbefall zu verhindern.

 

 

Technische Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter beachten!
Für leichte Fahrlässigkeit wird keine Haftung übernommen!